Automatisierung in Versicherungen: Stolpersteine

Vier Mitarbeitende der BROCKHAUS AG stehen an einem Whiteboard und diskutieren Prozessschritte in einem Workshop zur Automatisierung in Versicherungen.
Mitarbeitende der BROCKHAUS AG analysieren Prozesse im Workshop zur Automatisierung in Versicherungen.
Vier Mitarbeitende der BROCKHAUS AG stehen an einem Whiteboard und diskutieren Prozessschritte in einem Workshop zur Automatisierung in Versicherungen.

Drei Stolpersteine, warum Prozessautomatisierung in Versicherungen oft scheitert – und wie Sie sie überwinden

Fachkräftemangel, Kostendruck, steigende Kundenerwartungen: Die Notwendigkeit zur Automatisierung in Versicherungsunternehmen ist unbestritten. Trotzdem bleiben viele Vorhaben hinter ihren Zielen zurück.

 

Warum? Weil Automatisierung oft falsch verstanden wird – als Tool, nicht als strategischer Hebel.

 

In diesem Artikel zeigen wir drei typische Stolpersteine aus der Praxis – und wie Versicherer sie vermeiden können.

1. Insellösungen statt End-to-End-Denken

Viele Automatisierungsvorhaben starten dort, wo der Schmerz am größten ist: in einem Fachbereich, einem manuellen Prozess oder einer spezifischen Anwendung.

 

Das Problem: Die Lösung bleibt isoliert. Medienbrüche, Schnittstellenprobleme und operative Reibung bleiben bestehen – nur eben auf einem höheren technischen Niveau.

 

Was hilft:

  • Denken Sie Prozesse vom Kunden her, nicht vom System.
  • Starten Sie mit einem klar abgegrenzten End-to-End-Use-Case (z. B. Schadenmeldung bis Zahlung).
  • Integrieren Sie IT, Fachbereiche und Partner frühzeitig in ein gemeinsames Zielbild.

2. Technologieeinsatz ohne Prozessverständnis

Viele Initiativen setzen auf Technologie, bevor die Prozesse wirklich verstanden oder harmonisiert sind. Das führt zu Automatisierung von Inkonsistenz – und damit zu Frustration auf allen Seiten.

 

Was hilft:

  • Machen Sie einen ehrlichen Prozess-Check: Was ist wirklich automatisierbar – und was nicht?
  • Nutzen Sie Workshops mit operativ Beteiligten, um blinde Flecken aufzudecken.
  • Setzen Sie auf Prozessmodelle, die wiederverwendbar sind – und skalieren können.

3. „Pilotitis“: Der Tod der Skalierung

Kaum ein Versicherer hat heute keine Automatisierungs-Pilotprojekte. Aber zu viele bleiben dort stecken. Entscheidungen werden vertagt, Verantwortlichkeiten sind diffus, Budgets enden nach dem Proof of Concept.

 

Das Ergebnis: viel Bewegung, wenig Wirkung.

 

Was hilft:

  • Definieren Sie von Anfang an eine Skalierungsstrategie – nicht erst nach dem Piloten.
  • Legen Sie Governance, Betriebsmodelle und KPIs fest, bevor Sie live gehen.
  • Holen Sie sich externe Partner ins Boot, die Erfahrung mit operativer Skalierung haben.

Fazit: Automatisierung ist kein IT-Projekt – sondern ein strategisches Führungsinstrument

Wer Automatisierung richtig nutzt, steigert nicht nur die Effizienz, sondern baut aktiv Resilienz und Innovationskraft auf. Die Studie „Transforming Insurance Operations“ zeigt:

 

✅ 84 % der befragten Versicherer berichten von messbaren Effizienzgewinnen

 

✅ 64 % verbesserten das Kundenerlebnis

 

✅ 88 % sehen KI-Kompetenz als entscheidendes Kriterium bei der Partnerwahl

 

Die Richtung ist klar. Entscheidend ist, ob Sie den Wandel gestalten – oder verwalten.

 

 

Sie möchten wissen, wie Automatisierung bei Ihnen wirksam wird – und nicht in der Pilotphase steckenbleibt?

 

Sprechen Sie mit unseren Expert*innen. Die BROCKHAUS AG begleitet Versicherer dabei, Prozesse nicht nur digital zu machen – sondern besser.

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Autorin

BROCKHAUS AG

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