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Laptop mit BROCKHAUS AG Logo als Symbol für die Modernisierung von Tarifrechnern und die Vereinfachung von Integrationsplattformen im Versicherungsumfeld.

Plattformmodernisierung im gesamten Konzernumfeld

Versicherungen

Effiziente Tarifrechnerlandschaft zur Reduktion von IT-Komplexität und Betriebskosten

Unser Consultant modernisierte über vier Jahre die Komposit-Tarifrechner eines führenden öffentlichen Versicherers. Durch den Aufbau zentraler Kanalintegrationen für einen großen deutschen Finanzverbund wurde die zuvor hohe Anzahl an Einzel-Endpunkten drastisch reduziert. Dies senkte die Betriebskosten nachhaltig.

Leistungen

Kundenbenefits

  • Einheitliche Anbindung der Tarifrechner je Systemvariante des Finanzverbunds
  • Deutlich geringere Bereitstellungs- und Betriebskosten für die Partneranbindung
  • Reduzierte technische Komplexität durch Ablösung zahlreicher Einzel-Endpunkte
  • Wartbare und skalierbare Integrationsarchitektur für den weiteren Ausbau der Tarifrechnerlandschaft

Ausgangssituation

Ein führender öffentlicher Versicherer betreibt Komposit-Tarifrechner für die Vertriebspartner eines großen deutschen Finanzverbunds über dessen gesichertes Netz. Historisch war jeder Tarifrechner über einen eigenen Endpunkt angebunden, was durch Abrechnungen über den zentralen IT-Dienstleister des Verbunds hohe Betriebskosten verursachte.

Mit wachsender Anzahl an Tarifrechnern führte dieses Modell zu einer hohen Kostenlast und zunehmender technischer Komplexität. Die Anbindung sollte daher über eine zentrale Kanalintegration konsolidiert werden. Zu den Anforderungen gehörten die Reduktion der Endpunkte bei gleichzeitiger Wahrung von Sicherheit und Stabilität.

Vorgehen

Unser Consultant unterstützte die Abteilung „AE Komposit Angebot Antrag“ unseres Kunden als integrierter Bestandteil im Linien- und Projektbetrieb über mehrere Jahre hinweg. Die fachlichen Prioritäten wurden gemeinsam mit Abteilungsleitung, Fachbereich und IT definiert, während die operative Umsetzung weitgehend selbstorganisiert erfolgte. Linientätigkeiten wie Wartung, Fehlerbehebung und kleinere Weiterentwicklungen wurden kontinuierlich nach Kanban umgesetzt, projektbezogene Vorhaben überwiegend nach Scrum.  

In den ersten Projektjahren lag der Schwerpunkt auf der fachlichen und technischen Weiterentwicklung bestehender sowie der Umsetzung neuer Tarifrechner für verschiedene Sparten und Vertriebspartner. Parallel wurden strukturelle Anpassungen am kundeneigenen Framework umgesetzt, darunter Java Migrationen, Refactorings der Angular Frontends sowie Anpassungen der Build  und Deployment-Prozesse.

In der zweiten Projekthälfte konzipierten und realisierten wir eine zentrale Kanalintegration für den Finanzverbund. Hierfür wurde zunächst eine neue Vorschaltseite für das Kernbanksystem entwickelt, getestet und produktiv gesetzt. Nach Validierung von Konfiguration, Performance und Lastverhalten erfolgte die schrittweise Freischaltung der Vertriebspartner bei gleichzeitiger Abschaltung der bestehenden Einzel-Endpunkte. Anschließend wurde eine zweite Kanalintegration für das Portal-System umgesetzt, wobei bestehende Datenstrukturen und Konfigurationslogiken gezielt übernommen wurden.

Ergebnis

Die eingeführten zentralen Kanalintegrationen reduzierten die Anzahl der zuvor zahlreichen Einzel-Endpunkte auf jeweils einen Endpunkt pro Systemvariante des Finanzverbunds. Dadurch konnten die über den IT-Dienstleister abgerechneten Bereitstellungs- und Betriebskosten für die Anbindung nachhaltig gesenkt und die technische Komplexität deutlich reduziert werden. Die Lösung wurde schrittweise produktiv gesetzt und bildet eine belastbare Grundlage für die weitere Skalierung der Tarifrechnerlandschaft.

Parallel wurden mehrere Tarifrechner produktiv neu umgesetzt und bestehende Anwendungen kontinuierlich weiterentwickelt, wodurch ein stabiler Betrieb über den gesamten Projektzeitraum hinweg sichergestellt wurde. Die Umstellung der Vertriebspartner erfolgte kontrolliert und ohne Beeinträchtigung der Nutzung. Im Arbeitsalltag profitieren die Anwender von einer durchgängig stabilen Nutzung, während die IT über eine wartbare und zukunftsfähige Integrationsarchitektur verfügt.

TECHNOLOGIEN & METHODEN

  • Java
  • Spring Boot
  • Apache Struts
  • Apache Tomcat
  • OpenShift Cluster
  • IBM DB2 - Migration auf Oracle
  • JSP basierte Frontends
  • Angular
  • CVS und Git
  • Apache Ant - Migration auf Maven
  • Hudson
  • Bitbucket
  • GitLab und GitLab Pipelines
  • Kanban und Scrum

Standorte

Standort Lünen
     Pierbusch 17
     44536 Lünen
Standort Dortmund
     Emil-Figge-Straße 85
     44227 Dortmund