Sarah Hesse erläutert die Besonderheiten bei der Nutzenargumentation von BiPRO-Projekten
In Folge 17 der Videoreihe erläutert Sarah Hesse, welche Besonderheiten es hinsichtlich der Nutzenargumentation von BiPRO-Projekten gibt.

Die Nutzenargumentation von BiPRO-Projekten

Um BiPRO-Normen umsetzen zu können, werden Ressourcen benötigt. Um diese zu erhalten, muss in der Regel der Nutzen nachgewiesen oder ein Business Case berechnet werden. In Folge 17 der BiPRO-Erklärreihe beschreibt Sarah Hesse, BiPRO-Expertin bei der BROCKHAUS AG, welche Besonderheiten es diesbezüglich gibt und was es in den nächsten Jahren im Versicherungsumfeld zu beobachten gilt.

Die aktuelle Folge finden Sie hier: www.youtube.com

 

Eine Norm – zwei Seiten, die profitieren

Es gibt eine Vielzahl an BiPRO-Normen, von dessen Umsetzung sowohl die Versicherer als auch die Vermittler bzw. Vergleicher profitieren, was die Nutzenargumentation von BiPRO-Projekten erleichtert.
Ein Beispiel dafür stellen die TAA-Normen dar; dessen Umsetzung bedeutet für Vermittler und Vergleicher, dass sie einfacher über verschiedene Versicherer Berechnungen durchführen und Angebotsdokumente erhalten können, während auf Seiten der Versicherer das Neukundengeschäft gefördert wird.
Ähnlich verhält sich dies bei Projekten zum Thema „Digitale Maklerpost“. Vermittlern wird die Arbeit erleichtert, während Versicherer Druck- und Portokosten sparen.

Wenn nur eine Seite profitiert, wird es schwieriger

Neben den Normen, von dessen Umsetzung beide Seiten profitieren, gibt es ebenso jene, bei denen vor allem eine Seite einen Nutzen hat.
Als Beispiel nennt Sarah Hesse dafür alle Projekte rund um das Thema Bestandsdatenübermittlung, da die Übertragung von aktuellen Bestandsdaten über BiPRO nur dem Vermittler hilft – der Versicherer hat die Daten bereits in seinem System. Für Projekte dieser Art muss man häufig mit einem indirekten Nutzen argumentieren - beispielsweise einer Stärkung der Marktposition.
Im Gegenzug dazu gibt es genauso Normen, von denen primär die Versicherer profitieren. Dies ist zum Beispiel bei der Meldung von Adressänderungen über einen 500er Service der Fall, der eine Dunkelverarbeitung ermöglicht. Für den Vermittler ist der automatische Versand einer E-Mail aus dem MVP heraus komfortabel.

Es bleibt spannend

Die Nutzenargumentationen werden Sarah Hesse zufolge in den nächsten Jahren immer komplexer, da aktuell gerade die Normen stärker in den Fokus rücken, von denen auf den ersten Blick jeweils nur eine Seite profitiert. Wie die Entwicklung aussehen wird, lasse sich schwierig einschätzen und müsse langfristig beobachtet werden.
Selbstverständlich bleiben aber auch weiterhin Normen im Umsetzungsfokus, von denen beide Seiten profitieren. Dort ist vor allem die Norm zur Abrechnung zwischen Versicherern und Vermittlern zu nennen, welche derzeit in einer DIOPLUS bearbeitet wird.
Für weitere Fragen und Anregungen können Sie sich gerne via sarah.hesse@brockhaus-ag.de an unsere BiPRO-Expertin Sarah Hesse wenden. Besuchen Sie auch gerne unsere Website zum Thema BiPRO bei der BROCKHAUS AG.

Die Nutzenargumentation von BiPRO-Projekten

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